Thorns of Summer

Träume, Gier und Zorn

Da sind einmal nur die Weiber anwesend und schon steht einer vor der Tür, der einen Fahrer will. War ja klar… Aber fangen wir am Anfang an.

Nachdem Orphelia von diesem fiesen Teddybär-Monster-Typen recht schwer verletzt worden war, wurde sie von Gluttony und Talea bei Tromin abgeladen. Dieser flickte sie mit Hilfe von Peter dem Pan wieder einigermaßen zusammen und versetzte sie in einen magischen Schlaf.
Orphelia träumte, sie befände sich in einem seltsamen Raum, in welchem sie der Teddy (nur etwas verrotteter und madig) sie erneut angriff.

Währenddessen versuchte Talea ihre lädierte Zunge mit Kamillenteeeiswürfeln wieder in den Ausganszustand zu versetzen, als es an der Tür klopfte.
Im Nachhinein fragte sie sich, warum sie die Tür überhaupt geöffnet hatte. Cholo, – ein kleiner, stresssuchender Haarzwerg vom Sommerhof – hätte sie so und so eingetreten. Cholo ist dafür bekannt, dass er bei anderen Mitgliedern des Sommerhofs vor der Tür steht um sich zu prügeln. Nachdem er etwas Chaos angerichtet hatte, verschwand er auch wieder.

Kaum war Orphelia wieder zu Hause, als ein seltsamer Mann vor der Tür stand. Er behauptete ein Schneemann zu sein und verlangte den Eismann – der leider nicht da war – zu sehen. Er suchte einen Fahrer, der drei Leute vom Winterhof, sowie eine Kiste, irgendwo abholt und in Sicherheit bringt.
Und so kam es, dass Orphelia erklärte, Talea wäre eine noch bessere Autofahrerin, als Gluttony. Und so bekamen sie den Job.
Man sollte vielleicht dazu sagen, dass Talea das letzte Mal in ihrem früheren Leben illegal Auto gefahren war. Also etwa fünfzig Jahre zuvor…

Nach wenig Vorbereitung saßen die Beiden nun also im Kammerjäger-Auto und ruckelten sich – ohne Rücksicht auf die Zäune der Nachbarn – die Einfahrt hinunter. Einen Ferrari, etliche Mülltonnen und eine Verfolgungsjagd mit der Polizei später kamen die beiden auch unversehrt am Hafen, dem Zielort, an. Hier montierte Talea schnell noch die Kakerlake vom Auto, um nicht mehr so aufzufallen. Außerdem suchte die Polizei wahrscheinlich auch nach einem Auto MIT Kakerlake.
Es dauerte nicht lange, bis die beiden ihre Zielpersonen fanden. Zumindest zwei von dreien.
Nachdem sie noch ein seltsames brennendes Hundewesen ausschalteten, luden sie die beiden Ziele in das Auto. Nach einer kurzen Besprechung und etwas Nachdenken – oder auch ohne Letzteres – fuhren sie mal wieder ohne Rücksicht auf Verluste in die Lagerhalle, in der sich ihre dritte Zielperson samt der Kiste befanden.
Die Lagerhalle wurde von den Holzmännern belagert. Wie immer mit schwerer Bewaffnung.
Jeder fing sich ein paar Kugeln ein, aber sie holten das aus der Halle, was sie holen sollten. Auf dem Weg aus der Halle, fiel Orphelia und Talea auf, dass diese Holzwesen mittlerweile auch kommunizieren.

Es gab keine weiteren Zwischenfälle, auf dem Weg in die sicher Zuflucht der Winterhöfler.

Zum Schluss brachte Talea Orphelia wieder dorthin, wo unser Tag begonnen hatte. Zu Tromin, um sie zusammen flicken zu lassen.

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Zähne

Unsere Freunde besannen sich nochmals still ihrer Flucht durch die Hecke. Es muss Zusammenhänge geben. Wie sonst ist zu erklären, dass jeder von ihnen durch einen Spiegel in diese Welt zurück kam? Wie erklären sich die Male, die jeder von ihnen am Körper trägt? Die römischen Zahlen. Orphelia trägt die I. Gluttony die V. Und Talea die VII. Und sie ist sich absolut sicher, dass nach der Sieben keine weitere Zahl folgt…

An dem Tag, an welchem sich die folgenden Ereignisse begaben, war Tommy nicht anwesend. Er befand sich – wahrscheinlich – am Hofe der Herbstkönigin.
Unsere Freunde hatten schon festgestellt, dass ihr Haus – falls man diese Bruchbude als solches bezeichnen kann – ihnen manchmal Bescheid gibt, wenn sie einen Kunden haben. Mobiltelefone und Pieper melden sich dann.
So war es auch dieses Mal. Nur heute stand kein Kunde vor der Tür. Dort lag nur ein dickes Kuvert.
Orphelia war sich sicher, dass darin etwas flüsterte. Um ihr zu zeigen, dass dort drin sicher nichts flüsterte, kippte Talea ihr den Inhalt auf den Schoß. Dabei hatte sie allerdings außer Acht gelassen, dass sich gerade ein Sturm zusammenbraute. Die nächste Windböe riss also die Dokumente mit sich. Und als ob das nicht schon genug gewesen wäre, stürzte sich noch ein riesiges schattenhaftes Vogelwesen auf die Dokumente und trug sie davon. Talea erwischte das Vieh mit einem gelungenen Messerwurf. So konnte sie die – mittlerweile blutbefleckten und ziemlich unleserlichen – Dokumente wieder an sich nehmen.
Abgesehen von diesen befanden sich im Umschlag noch einige Milchzähne und Fotos von Menschen ohne Unterkiefer.
Was unsere Freunde aus den verschmierten Zetteln heraus lesen konnten, war folgendes:
Es gab mehrere Opfer. Alle wurden ohne Unterkiefer in ihrem Schlafzimmer gefunden. Die Todesursache war unklar. Die Bilder waren von:
- Lesley Morgan, männlich, 8 Jahre alt, gestorben letzte Woche
- Jenny Stark, weiblich, 6 Jahre alt, vor 10 Jahren gestorben
- Stuard Jason Weintraub, alter Mann, vor 8 Jahren gestorben
Außerdem fanden sie noch einen kaum leserliche Unterschrift von einem Jack und einen Briefkopf vom Catacombes Nachtclub.

Unsere Freunde machten sich also auf den Weg zu dem Nachtclub.
Nachdem sie die Security „überzeugt“ sie einzulassen, trafen sie Jack. Einen gutaussehenden, rothaarigen Playboy. Einen vollkommen zugedröhnten Playboy. Sie bekamen nicht viel aus ihm heraus, außer dass sie den Kieferdieb finden sollten. Es gab in den letzten vier Monaten mindesten 12 oder 13 Opfer. Das Ballungsgebiet befindet sich am Südstrand von Miami Beach. Ihnen wird eine Adressliste zugestellt.

Auf der Rückfahrt beobachtete Talea, dass sich Gluttonys Rückspiegel sehr seltsam benahm. Das Spiegelbild tat nicht das, was Gluttony tat. Sie probierte ein wenig mit dem Spiegel herum. Nachdem sie ihn sieben Mal mit einem Kugelschreiber angetippt hatte, schluckte er diesen plötzlich. Genau wie weitere kleine Gegenstände.
Plötzlich kam eine Hand aus dem Spiegel und griff nach Talea. Mit Orphelias Hilfe versuchte sie die Hand zum loslassen zu bringen. Doch es half nur, in die Hand, zu beißen. Diese zerbrach in abertausende Scherben.
Das Einzige, was sich in der Bibliothek zu diesem Vorfall herausfinden ließ, war der Eintrag in einem sogenannten „D&D Monsterbuch“, wo ein ähnliches Wesen beschrieben wurde. Der Mirrorman, der aus einer Spiegeldimension heraus agierte.

Unsere Freunde fuhren zu der Adresse des letzten Opfers. Mit einigen schlechten Ausreden versuchten sie, sich in der Umgebung umzusehen. Aber außer weiteren Spiegeln und etlichen Blumenkränzen fanden sie nichts.

Das Wesen in Spiegel behauptete, dass unsere Freunde ihm etwas schulden würden. Zu sehen war das Logo des „Miami Beach Amusement Park“. Eines Vergnügungsparks, welcher nie eröffnet wurde.
Nach einigem Hin und Her, begaben sich die Drei dorthin.
Das Ambiente, welches hier herrschte, hätte dem abwesenden Tommy sicher sehr gefallen…
Irgendwo beim House of Horrors knarrten Türen. Und der Teddy in der Losbude sah sehr unheimlich aus.
Dennoch betraten unsere Freunde das Spiegelkabinett, in dem sie auf Antworten hofften. Doch diese sollten sie hier nicht finden.
Allerdings wurden sie nach kurzer Zeit von dem Teddy aus der Losbude angegriffen. Nachdem sie ihn auseinander genommen hatten, erkannten sie, dass in ihm ein menschliches (?) Wesen steckte, welches nun mittlerweile ziemlich tot war.

Wie unsere Freunden nun weiter vorgehen wollen, müssen sie sich noch überlegen…

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Wintertraum

Max blieb bei Snottle in der Hecke.
Unsere restlichen Freunde waren ein wenig verwirrt, nach ihrem Aufenthalt in der Hecke. Es dauerte also eine Weile, bis sie wieder einigermaßen wussten, was sie eigentlich tun wollten.

Da Gluttony geistesgegenwärtig die Pfeile aus der Hecke mitgenommen hatte, konnten unsere Freunde herausfinden, woher diese stammten. Aus einem Sportwaffenladen im Gebiet des Winters.

Auf dem Weg dorthin wurde der Eiswagen, in dem die Vier unterwegs waren plötzlich angegriffen. Von einem löwenähnlichen Kerl auf einem Motorrad mit einer riesigen Axt. Talea erkannte in ihm Simba, einen weiteren handlanger des Sommerkönigs. Die kleine Verfolgungsjagd endete mit einem ziemlich ramponierten Eiswagen, einem geknickten Gluttony und einem toten Simba. Sowie – wie sie später feststellten – einer offensichtlich irgendwie verzauberten Axt in der Eiswaffel des Eiswagens. Gluttony nahm diese an sich. Nicht gerade zur Zufriedenheit von Talea. Sie nervte den armen Gluttony so lange, bis er ihr die Axt später schließlich aushändigte.

Mit einigen Umwegen (Eiswagen abstellen, Taxi rufen, zurück in die Heimat und weiter mit der Käferkarre) kamen die Vier schlussendlich doch noch an dem Sportwaffengeschäft, aus dem die Pfeile stammte an.
Es war geschlossen. Offensichtlich war dieser Zustand die Folge eines Überfalls.
Während Orphelia das nicht besonders helle Wachpersonal ablenkte und Tommy sich in das Gebäude schlich, verzweifelte Talea beinahe an Orphelias Art, sich mit diesem Menschen zu unterhalten. Das hätte alles soooo viel einfacher von statten gehen können! Naja, sei es drum. Tommy fand im Inneren des Gebäudes einige Festplatten mit den Überwachungsbändern und sogar einen USB-“Schtick” mit den Daten des Überfalls.

Die Vier kehrten zurück zu ihrer Wohnung und Arbeitsstätten und was auch immer. Dort wurden die Videos gesichtet.
Am Tag des Überfalls betraten sieben oder acht Gestalten den Laden, die sowohl optisch, als auch in ihren Bewegungen ein wenig an Smith aus Matrix erinnerten. Nur noch marionettenartiger. Sie bewegten sich wie gleichgeschaltet, verteilten sich im Laden und sammelten alles ein, was ihnen nützlich erschien. Dabei töteten sie zwei Angestellte.

Unsere Freunde versuchten Naamah am Kiosk zu treffen. Doch ein altes Weibchen, welches ihnen sagte, hier gäbe es nichts zu finden, verschreckte sie. Sie versuchen noch Naamah an ihren üblichen Aufenthaltsorten – gruseligen Friedhöfen… – anzutreffen. Vergebens. Scheinbar ist die Herbstkönigin verschwunden.
Auch Orphelias Mentor (seltsamer Kerl… Aber recht nett.) sprach vor Allem in Rätseln. Der Kern des Ganzen war grob folgendes: Die Holzwesen werden in den letzten ein bis zwei Wochen immer häufiger. Und sie verhalten sich sehr auffällig. Stehlen alles, was nicht festgenagelt ist. Und wenn man Informationen braucht, dann soll man in die Bibliothek zu Ceridwen und Sophie Ebenholz gehen.

Als unsere Freunde sich nun nochmal zum Kiosk am Strand begaben, an dem sie sich mit Naamah treffen wollten, fanden sie dort eine schwer verletzte Frau. Sie sagte ihnen, dass Naamah nicht kommen würde. Anscheinend war sie irgendwie für das Selbe unterfangen angeheuert worden. Nur war sie da gewesen, als die Pfeile auf Snottle abgeschossen wurden. Und sie war anscheinend auch der Ursprung des Schneehäufchens. Sie erzählte unseren vier Freunden in ihren letzten Atemzügen, dass diese Holzwesen (die ungetarnten Smith’s) die Pfeile abgeschossen hätten.
Das Kästchen, nach dem unsere Vier suchten, hätte ein gewisser Hunch. Und Hunch würde nicht gefunden werden, wenn er nicht gefunden werden wollte. Nur Sleet (ja, genau der. Jeremiah Sleet, der Winterkönig) wüsste, wo er sich aufhält. Tolle Geschichte… Tommy ging mit einem Taschentuch getränkt mit dem Blut einer Sterbenden und Talea mit einer (Hundekot)Tüte gefüllt mit dem Sand, ebenfalls blutgetränkt, aus dieser Begegnung hervor.
Unsere Freunde hatten einen Krankenwagen gerufen. Dieser tauchte auch irgendwann auf. Allerdings mit offenen Hecktüren und gefahren von den Holzmännern.
Es folgte mal wieder eine seltsame Verfolgungsjagd, welche in eine Schießerei ausartete. Doch am Ende waren die Holzmänner tot. Oder so etwas ähnliches. Und ihre Waffen gehören nun unseren Freunden.

Ein schlussendlicher Besuch in der Bibliothek ergab auch nicht viel. Die Holzmänner sind eine neue Erscheinung. Ceridwen würde sich allerdings sehr über eine Niederschrift über sie freuen. Doch der Name des Kästchens, das traurige Herz, enthüllte eine alte Geschichte.
Eine Geschichte von einem bösen König. Dessen nicht minder böse Königin in Stein verwandelt wurde. Und er benötigt das Herz um sie wieder zu erwecken. Doch darauf hin würden eine Hochzeit, Verzweiflung und Finsternis folgen.

Unsere Freunde endeten ziemlich ratlos. Nur über eines waren sie sich mehr oder minder einig: Sie waren zum Narren gehalten und benutzt worden. Und das Kästchen dürfte nicht in die falschen Hände gelangen. Doch in wie weit sie sich einmischen wollten, waren sie sich nicht einig. Ebenso wenig, darüber, welches Königspaar in der Geschichte gemeint war…

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Ein denkbar leichter Job

Nun, es ist schwierig, den Anfang zu formulieren, wenn man ihn nicht kennt. Also machen wir es kurz.
Den letzten Auftrag erledigten Orphelia, Tommy und Max gemeinsam. Währenddessen waren Gluttony und Talea im Eiswagen unterwegs und besahen sich die Stadt. Oder besser, sie genossen die Stille, die Wut und die Trauer hinter den Mauern des Gefängnisses von Miami.
Damit begann unsere Geschichte im Großen und Ganzen. Zumindest dieser Teil, an den sich die Betroffenen noch erinnern.

So kam es, dass unsere Freunde einige Tage später in einen Club eingeladen wurden, um sich hier mit einem gewissen Rollo zu treffen.
Es erwies sich als schwierig, den Betreffenden auf dem unmöglich großen Gelände des Clubs zu finden. Oder von ihm gefunden zu werden. So vergingen die Stunden. Während Tommy riesige Mengen Nachos verdrückte, beobachtete Orphelia die Frühlingskönigin, Maria Thorn, beim Tanzen.
Die Stunden vergingen und nach und nach wurden es weniger Besucher im Club. Als Max schließlich die Toilette aufsuchte, wurde er dort von einem kleinen, koboldartigen Mann angesprochen, welcher ziemlich nervös war. Er stellte sich als Rollo vor und fragte nach dem Rest der Gruppe.
Max verließ die Toiletten, ohne sich die Hände zu waschen, um die Anderen zu holen. Es entbrannte eine kurze Diskussion über Damen in der Herrentoilette. Schlussendlich folgten alle, bis auf Orphelia, Max zu den Toiletten.
Während Tommy, Max, Gluttony und Talea ein kurzes Gespräch mit dem völlig verängstigten Rollo führten, begegneteOrphelia dem Grund seiner Furcht draußen im Club.Ivan, der Schläger des Sommerkönigs walzte wie eine fleischige Lawine durch die Menge. Er fragteOrphelia nach Rollo. Dies tat er auf die sehr einfache Methode, bei der man sich entscheiden kann, die Antwort zu geben, die er hören möchte oder die nächsten Monate durch einen Strohalm zu essen… Doch unsere liebe Orphelia kann mit dieser Art leider nichts anfangen. Also forderte sie den Fleischberg auf, zu Tanzen, wenn er die Antwort hören wolle. Da dieser scheinbar doch mehr Hirn besaß, als man auf den ersten Blick vermuten würde, beschloss er, die Verrückte verrückt sein zu lassen und walzte weiter durch den Club auf der Suche nach besseren Opfern.
Unsere restlichen Freunde schickten Rollo währenddessen nach draußen um Orphelia einzusammeln und sich dann mit ihm zu treffen, damit er sie zu ihrem eigentlichen Auftraggeber führen konnte.

Mit dem Eiswagen fuhren sie zum Monument. Einem riesigen, ziemlich gruseligen Teil. Eine Hand aus Stein, an der sich ebenfalls steinerne Menschen empor ziehen. Diese liegen auch überall um sie herum verstreut. Aber das tut eigentlich nichts zur Sache.
Hier wartete eine junge, bleiche Frau. Mehr Haut und Knochen, als alles Andere. Naamah, die Herbstkönigin.
Sie erklärte unseren Freunden, dass sie jemanden benötige, der auf dem Goblinmarkt ein silbernes Kästchen für sie abholt. Sie selbst dürfe mit dem Kästchen – dem „Traurigen Herz“ – nicht in Verbindung gebracht werden. Darum suche sie jemanden, der diese wichtige Aufgabe übernehmen kann. Die Ware wäre bereits bezahlt und warte bei einem Hobb namensSnottle auf Abholung.
Nach einigem Hin und Her, Diskussionen und seltsamen Vorschlägen, einigte man sich, den Auftrag anzunehmen. Als Entlohnung wurde vereinbart, dass die Herbstkönigin jedem unserer Freunde einen Gefallen schuldete. Diese Verabredung gilt wie üblich ein Jahr und einen Tag. Um seinen Gefallen zu bekommen, muss der Betreffende einmal auf den Boden stampfen und „Ich will meinen Gefallen!“ rufen.
Naamah verlangte noch, dass man niemandem erzählte, dass sie das Kästchen erworben hatte und dass man nicht hinein schauen würde.
Die Übergabe des Kästchens sollte bei Sonnenaufgang nach dem Goblinmarkt am Kiosk am Strand erfolgen. Tommy weiß, welcher Kiosk.

Also machte die Gruppe sich zum Goblinmarkt auf. Zu ihrem Glück war an diesem Samstag nur der kleine Goblinmarkt. Also nur etwa zwanzig bogenförmige Zugänge in die Hecke.
Nachdem Frau Vielauge, eine Libellenfreundin von Max den richtigen Eingang für die Fünf ermittelt hatte und ein Wächter sie nochmal auf die Gesetze des Goblinmarktes
– Keine Gewalt!
– Ihr bekommt, was ihr seht!
– Ehrt euren Handel!
– Kein Umtausch!
aufmerksam gemacht hatte, betraten sie die Hecke.
Der Platz an dem Snottle normalerweise seinen Stand aufbaute, war leer. Bis auf ein paar Gestalten – scheinbar wartende Kunden – die unsere Fünf nach kurzem darauf hinwiesen, dass Snottle eigentlich schon da sein sollte. Allerdings rieten sie ihnen auch davon ab, ihm entgegen zu gehen. Also vertrieben sichTalea und Gluttony die Zeit mit Jonglieren und gefrohrenem Fleisch, während der Rest der Truppe auf Shoppingtour ging. Max erwarb in dieser Zeit eine Handvoll Leichenfinger- und Fußnägel. (Bäh!)
Irgendwann tauchte ein kleines Wägelchen in der Ferne auf. Gluttony und Talea, die gewartet hatten, gingen ihm entgegen und erfuhten – nicht nur an Hand der Pfeile, die in dem Wagen steckten – dass das kleine Männchen, das etwa sie groß, wie seine scheinbar ständig erkältete Nase war, überfallen wurde.
Die restliche drei trafen auch bald bei dem Grüppchen an. Zusammen überzeugten sie den kleinen Mann, sie an den Ort des Überfalls zu führen. Die größte Hilfe hierbei war, dass sie ihm versprachen, er könne eventuell das Meiste seiner Waren wieder erhalten.
Neben den beiden Pfeilen im Wagen, fanden unsere Freunden noch einen Weiteren im Boden, wo der Überfall stattgefunden hatte. Dort war außerdem noch eine runde, eingefrorene Fläche mit einem Häufchen Schnee in der Mitte. Und ein riesiges Krokodil, welches scheinbar besonderen Appetit auf Fisch zu haben schien, da es Orphelia angriff. Gemeinsam schafften die Fünf es, das Biest zu besiegen. Talea und Tommy nahmen ein paar seiner Zähne mit.
Dann sammelten sie gemeinsam mit Snottle dessen Waren ein. Er hatte scheinbar nichts verloren, außer einem bisschen Zeit und dem silbernen Kästchen nach dem unsere Freunde suchten.
Als Dank für ihre Mühen, schenkte das Männchen ihnen noch einige angeblich wertlose Dinge aus seinem Bestand.

WährendSnottle los fuhr, um noch ein paar Dinge verkaufen zu können, sahen unsere Freunde sich weiter um. Die Flugrichtung der Pfeile und einige Spuren, deuteten ganz klar darauf hin, dass der oder die Angreifer direkt aus den Dornen gekommen sein mussten. Nachdem auch hier noch ein paar Diskussionen folgten, waren sich unsere Freunde einig, dass sie mir leeren Händen zu Naamah zurück kehren müssten. Denn für sie bestand keine Möglichkeit mit heiler Haut und Verstand durch die Dornen zu gehen.

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