Thorns of Summer

Wintertraum

Max blieb bei Snottle in der Hecke.
Unsere restlichen Freunde waren ein wenig verwirrt, nach ihrem Aufenthalt in der Hecke. Es dauerte also eine Weile, bis sie wieder einigermaßen wussten, was sie eigentlich tun wollten.

Da Gluttony geistesgegenwärtig die Pfeile aus der Hecke mitgenommen hatte, konnten unsere Freunde herausfinden, woher diese stammten. Aus einem Sportwaffenladen im Gebiet des Winters.

Auf dem Weg dorthin wurde der Eiswagen, in dem die Vier unterwegs waren plötzlich angegriffen. Von einem löwenähnlichen Kerl auf einem Motorrad mit einer riesigen Axt. Talea erkannte in ihm Simba, einen weiteren handlanger des Sommerkönigs. Die kleine Verfolgungsjagd endete mit einem ziemlich ramponierten Eiswagen, einem geknickten Gluttony und einem toten Simba. Sowie – wie sie später feststellten – einer offensichtlich irgendwie verzauberten Axt in der Eiswaffel des Eiswagens. Gluttony nahm diese an sich. Nicht gerade zur Zufriedenheit von Talea. Sie nervte den armen Gluttony so lange, bis er ihr die Axt später schließlich aushändigte.

Mit einigen Umwegen (Eiswagen abstellen, Taxi rufen, zurück in die Heimat und weiter mit der Käferkarre) kamen die Vier schlussendlich doch noch an dem Sportwaffengeschäft, aus dem die Pfeile stammte an.
Es war geschlossen. Offensichtlich war dieser Zustand die Folge eines Überfalls.
Während Orphelia das nicht besonders helle Wachpersonal ablenkte und Tommy sich in das Gebäude schlich, verzweifelte Talea beinahe an Orphelias Art, sich mit diesem Menschen zu unterhalten. Das hätte alles soooo viel einfacher von statten gehen können! Naja, sei es drum. Tommy fand im Inneren des Gebäudes einige Festplatten mit den Überwachungsbändern und sogar einen USB-“Schtick” mit den Daten des Überfalls.

Die Vier kehrten zurück zu ihrer Wohnung und Arbeitsstätten und was auch immer. Dort wurden die Videos gesichtet.
Am Tag des Überfalls betraten sieben oder acht Gestalten den Laden, die sowohl optisch, als auch in ihren Bewegungen ein wenig an Smith aus Matrix erinnerten. Nur noch marionettenartiger. Sie bewegten sich wie gleichgeschaltet, verteilten sich im Laden und sammelten alles ein, was ihnen nützlich erschien. Dabei töteten sie zwei Angestellte.

Unsere Freunde versuchten Naamah am Kiosk zu treffen. Doch ein altes Weibchen, welches ihnen sagte, hier gäbe es nichts zu finden, verschreckte sie. Sie versuchen noch Naamah an ihren üblichen Aufenthaltsorten – gruseligen Friedhöfen… – anzutreffen. Vergebens. Scheinbar ist die Herbstkönigin verschwunden.
Auch Orphelias Mentor (seltsamer Kerl… Aber recht nett.) sprach vor Allem in Rätseln. Der Kern des Ganzen war grob folgendes: Die Holzwesen werden in den letzten ein bis zwei Wochen immer häufiger. Und sie verhalten sich sehr auffällig. Stehlen alles, was nicht festgenagelt ist. Und wenn man Informationen braucht, dann soll man in die Bibliothek zu Ceridwen und Sophie Ebenholz gehen.

Als unsere Freunde sich nun nochmal zum Kiosk am Strand begaben, an dem sie sich mit Naamah treffen wollten, fanden sie dort eine schwer verletzte Frau. Sie sagte ihnen, dass Naamah nicht kommen würde. Anscheinend war sie irgendwie für das Selbe unterfangen angeheuert worden. Nur war sie da gewesen, als die Pfeile auf Snottle abgeschossen wurden. Und sie war anscheinend auch der Ursprung des Schneehäufchens. Sie erzählte unseren vier Freunden in ihren letzten Atemzügen, dass diese Holzwesen (die ungetarnten Smith’s) die Pfeile abgeschossen hätten.
Das Kästchen, nach dem unsere Vier suchten, hätte ein gewisser Hunch. Und Hunch würde nicht gefunden werden, wenn er nicht gefunden werden wollte. Nur Sleet (ja, genau der. Jeremiah Sleet, der Winterkönig) wüsste, wo er sich aufhält. Tolle Geschichte… Tommy ging mit einem Taschentuch getränkt mit dem Blut einer Sterbenden und Talea mit einer (Hundekot)Tüte gefüllt mit dem Sand, ebenfalls blutgetränkt, aus dieser Begegnung hervor.
Unsere Freunde hatten einen Krankenwagen gerufen. Dieser tauchte auch irgendwann auf. Allerdings mit offenen Hecktüren und gefahren von den Holzmännern.
Es folgte mal wieder eine seltsame Verfolgungsjagd, welche in eine Schießerei ausartete. Doch am Ende waren die Holzmänner tot. Oder so etwas ähnliches. Und ihre Waffen gehören nun unseren Freunden.

Ein schlussendlicher Besuch in der Bibliothek ergab auch nicht viel. Die Holzmänner sind eine neue Erscheinung. Ceridwen würde sich allerdings sehr über eine Niederschrift über sie freuen. Doch der Name des Kästchens, das traurige Herz, enthüllte eine alte Geschichte.
Eine Geschichte von einem bösen König. Dessen nicht minder böse Königin in Stein verwandelt wurde. Und er benötigt das Herz um sie wieder zu erwecken. Doch darauf hin würden eine Hochzeit, Verzweiflung und Finsternis folgen.

Unsere Freunde endeten ziemlich ratlos. Nur über eines waren sie sich mehr oder minder einig: Sie waren zum Narren gehalten und benutzt worden. Und das Kästchen dürfte nicht in die falschen Hände gelangen. Doch in wie weit sie sich einmischen wollten, waren sie sich nicht einig. Ebenso wenig, darüber, welches Königspaar in der Geschichte gemeint war…

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